Feb 3, 2014
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NFC Zahldienste für Smartphones

Versuche, das Portemonnaie durch das Handy zu ersetzen, gibt es bereits seit über einem Jahrzehnt. Doch erst jetzt scheint es mit der NFC-Technologie eine Lösung zu geben, die komfortabel und sicher genug ist, um das bargeldlose Bezahlen per Handy attraktiv genug für Kunden und Anbieter zu machen. Der Vorteil: Nur bei höheren Beträgen ist eine zusätzliche PIN-Eingabe aus Sicherheitsgründen notwendig. Bei Beträgen unter zwanzig Euro reicht es aus, das Handy an den NFC-Sticker des Bezahlterminals zu halten und die Zahlung zu bestätigen.

RFID-Technologie ist inzwischen auch den meisten Laien ein Begriff und aus dem Alltag kaum noch wegzudenken. Ihr „kleiner Bruder“, die NFC Nahfunk-Technologie, verspricht, Zahlungsvorgänge zu revolutionieren und bietet die Möglichkeit, mobiles Zahlen weiter zu erleichtern. Versuche, das Portemonnaie durch das Handy zu ersetzen, gibt es bereits seit über einem Jahrzehnt. Doch erst jetzt scheint es mit der NFC-Technologie eine Lösung zu geben, die komfortabel und sicher genug ist, um das bargeldlose Bezahlen per Handy attraktiv genug für Kunden und Anbieter zu machen. Der Vorteil: Nur bei höheren Beträgen ist eine zusätzliche PIN-Eingabe aus Sicherheitsgründen notwendig. Bei Beträgen unter zwanzig Euro reicht es aus, das Handy an den NFC-Sticker des Bezahlterminals zu halten und die Zahlung zu bestätigen.

Near Field Communication kann Daten sowohl passiv als auch aktiv übertragen. Sie nutzt in der Regel eine Frequenz von 13,56 MHz und übertragen maximal 424 kBit/s. Da NFC-Sticker wesentlich mehr Daten speichern können als Barcodes, werden sie auch zunehmend dazu eingesetzt, Kunden mehr Informationen zu bieten oder sogar das eigene Smartphone zu steuern. Dadurch werden NFC-fähige Smartphones auch für Nutzer attraktiv, die nicht primär mit ihrem Handy bezahlen möchten. Deswegen statten die meisten Smartphone-Produzenten ihre Produkte inzwischen serienmäßig mit der Technologie aus, sodass es wahrscheinlicher wird, dass sich auch das mobile Bezahlen bald durchsetzen kann.

Demzufolge ist auch der Markt der Payment-Anbieter inzwischen heiß umkämpft. Europaweit haben die meisten großen Einzelhandelsketten Pilotprojekte gestartet oder planen in naher Zukunft ihren Kunden mobiles Bezahlen anzubieten – Uneinigkeit herrscht dabei noch allerdings noch bezüglich der technischen Standarts. In Deutschland haben Startup-Dienste wie Cashcloud unter anderem McDonalds, Vapiano, Aral und Douglas für Partnerschaften gewinnen können. Zusätzlich ermöglichen seit Ende 2013 Cashcloud NFC Sticker das Zahlen an allen NFC fähigen Visa und Mastercard Terminals. Ein weiterer Vorteil ist die Zusammenarbeit mit Mastercard, da das Kreditinstitut selbst Interesse daran bekundet, der NFC-Technologie zu weiterer Verbreitung zu verhelfen. Es scheint also so, als könnten Kunden ihr Portemonnaie in Zukunft getrost zuhause lassen.

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